Atemzentrierte Körperarbeit für Musiker*innen und Musiklehrer*innen

Für Musizierende ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ihr Instrument schwingungsfähig und gut gestimmt ist. Im Idealfall verschmelzen beim Musizieren Künstler/in und Instrument zu einer Einheit. Dies legt nahe, dass auch der musizierende Mensch wie sein Instrument schwingungsfähig und "gut gestimmt" im wörtlichen Sinn sein sollte.

 

Ein frei fließender Atem schenkt Flexibilität, Leichtigkeit und Präsenz. Dies sind wichtige Grundlagen sowohl für konzertierende KünstlerInnen als auch für den musikpädagogischen Alltag.

 

Die atemzentrierte Körperarbeit ermöglicht körperliche und mentale Beweglichkeit und Durchlässigkeit und löst Verspannungen und Blockaden auf beiden Ebenen. Dies wirkt sich positiv auf folgende Bereiche aus:

  • Präsenz und Ausstrahlung auf der Bühne und im pädagogischen Alltag
  • Innere und äußere Haltung
  • Persönlicher künstlerischer Ausdruck
  • Sammlung und Konzentration
  • Umgang mit Lampenfieber
  • Umgang mit Stress
  • Umgang mit körperlicher/muskulärer Überbelastung
  • Üben und Musizieren im Flow
  • Einfachen Zugang zu Ressourcen im beruflichen Alltag finden

Die atemzentrierte Körperarbeit kann in der Gruppe erfolgen oder auch im Einzelunterricht. Ideal ist eine Kombination aus beidem.